Pflegestützpunkte

Als zentrale Anlaufstelle bieten die Pflegestützpunkte Beratung und Unterstützung für ältere Menschen, pflegebedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu allen Fragen der Pflegebedürftigkeit oder Behinderung.

Berliner Pflegestützpunkte

Sie kümmern sich um einen Angehörigen, der pflegebedürftig ist? Sie sind selbst pflegebedürftig und wissen nicht, wie es weitergehen soll? Wir beraten Sie zu allen Fragen rund ums Alter, bei Pflege und Krankheit oder Behinderung. Wir kennen die Einrichtungen und vielfältigen Unterstützungsangebote. Gern unterstützen wir Sie bei der Suche nach konkreten Lösungswegen für Ihre individuelle Situation oder haben ein offenes Ohr für Sie.

PSP Team 1

Deutsch

Andrea Didszun (Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin FH), Claire Heyne (Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin FH), Christine Schmidt (Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin FH), Astrid Schultze (Sozialberaterin) mit folgenden Zusatzqualifikationen: Dipl. Gerontologin, exam. Krankenschwester, Case Managerin im Sozial- und Gesundheitswesen und in der Beschäftigungsförderung, Wohnberaterin für ältere und behinderte Menschen, Mediatorin

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PSP Team 2

Deutsch

Marlen Podszun (Leitung, Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin M.A.), Antonia Neubert (Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin FH) mit folgenden Zusatzqualifikationen: Sozialmanager*in, Wohnberaterin für ältere und behinderte Menschen in Ausbildung

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PSP Team 3

Deutsch

Janine Klose (Dipl. Psychologin), Susanne Gerecke (Dipl. Soziapädagogin FH), Patrick Brendel (Dipl. Sozialpädagoge FH) mit den folgenden Zusatzqualifikationen: Case Management (DGCC), Mediation, Systemische Beratung, Wohnberaterin für ältere und behinderte Menschen, exam. Gesundheits- und Krankenpflegerin

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PSP Team 4

Deutsch

Johanna Bembenek (Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin B.A.), Tanja Ebel (Dipl. Sozialpädogogin), Ingrid Jaenicke (Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin), Irina Neicke (Dipl. Sozialarbeiterin), Uta Reiberg (Diplompädagogin) mit folgenden Zusatzqualifikationen: Case Management (DGCC), Mediation, Sozialmanagement, Wohnberatung für ältere und behinderte Menschen, Gesundheits-/Krankenpflege

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Beratungsthemen

  • Hilfe- und Pflegebedarf - Pflegedienste, Haushaltsdienste, Mobilitäts- und Begleitdienste, Fahrbarer Mittagstisch, Hausnotruf
  • Wohnformen – Wohnen mit Service, Pflegeheim, betreute Wohngemeinschaften
  • Wohnungsanpassung - barrierefrei Umbauen, Hilfsmittel
  • Vorsorgeregelungen – Vollmachten, Patientenverfügungen
  • Demenz – Leben und Umgang mit der Krankheit und Unterstützungsangebote
  • pflegende Angehörige – Entlastung und Unterstützung
  • Gesundheits- und Bewegungsförderung, Freizeitangebote, Selbstfürsorge
  • psychosoziale Beratung – Klärungs-, Entlastungs- und Schlichtungsgespräche
  • sozialrechtliche Unterstützung – Auskünfte, Anträge und Widersprüche im Krankenversicherungs-, Pflege-, Schwerbehinderten- und Betreuungsrecht
  • Finanzielle Fragen im Alter

Leben Pflege Digital – Kompetenzzentrum Pflege 4.0

Trotz etwaiger körperlicher oder geistige Beeinträchtigungen, möchten die meisten Menschen möglichst lange in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld leben bleiben. Für sie selbst aber auch für ihre Angehörigen taucht hier die Frage auf, wie man dies bewerkstelligen kann. Technische Lösungen wie Treppenlifte oder bauliche Veränderungen, wie die Absenkung einer Türschwelle, können eine Wohnung barrierefrei gestalten, womit ein längerer Verbleib in der Häuslichkeit möglich wird.

Zu diesen rein technischen Hilfsmittel gesellen sich zunehmend auch Hilfsmittel, mit digitalen Komponenten. Vom Tablet Computer, der speziell an die Bedürfnisse von demenzkranken Menschen angepasst wurde, über Sensoren die den Herd oder das Raumklima steuern, bis zur ortsunabhängigen videogestützten Kommunikation mit seinen stehen viele Hilfsmittel bereits zur Verfügung. Das Einsatzspektrum dieser digital gestützten Pflegetechniken eröffnet viele neue Möglichkeiten und kann betroffene Menschen und Ihre Angehörigen im Alltag und in Pflegesituationen erheblich unterstützen.

Auch wenn hierzu schon seit vielen Jahren geforscht und entwickelt wird, ist das Thema digitale Unterstützung in der Versorgung bei den Bürgerinnen und Bürgern des Landes noch recht unbekannt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die technologische Entwicklung sehr schnell verläuft und anders, als beispielsweise in der Industrie, die Digitalisierung im Pflegealltag bisher keine große Rolle spielte. Doch große Gesetzesinitiativen auf Bundes- und Landesebene der letzten Jahre, beschleunigen die zunehmende Verbreitung. In dieser dynamischen Lage ist es selbst für Profis nicht immer leicht den Überblick über die aktuelle Lage zu bewahren.

Genau aus diesem Grund wurde Leben – Pflege – Digital das Kompetenzzentrum Pflege 4.0 durch den Berliner Senat ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Albatros gGmbH mit der TU-Berlin. Auf dem ab Juli 2020 realisierten Internetangebot unter www.lebenpfegedigital.de kann jede interessierte Bürgerin oder Bürger und Pflegekräfte erfahren und erleben, was es mit digitaler Pflege genau auf sich hat. Es werden umfangreiche aktuelle Informationen zu allen Themen, die im Zusammenhang mit Pflege 4.0 wichtig sind, gesammelt, aufbereitet und nutzerfreundlich präsentiert. So wird beispielsweise aufgezeigt, wo man sich in Berlin zur Thematik beraten lassen kann (Pflegestützpunkte), welche Produkte es aktuell auf dem Markt gibt und welche Finanzierungswege bestehen. Es gibt eine "virtuelle Musterwohnung", in der man sich (bequem vom Sofa aus) selbst einen lebensnahen Eindruck von „Pflege 4.0“ in Aktion machen kann.

Weitere Informationen

Sie finden weitere Informationen zu  der Arbeit der Pflegestützpunkte:

https://www.pflegestuetzpunkteberlin.de/

https://www.hilfelotse-berlin.de/